Nun ist das 1. Lehrjahr mit guten Schulergebnissen geschafft. Nur leider musste ich die Berufsschule wechseln, was sich im Nachhinein als doch nicht so kompliziert herausstellte. Neue Schule, neues Glück, wie ich so gern behaupte.
Allerdings sind auch weitere Klassenkameraden in die neue Schule gewechselt. Somit war meine Angst vor den „neuen“ Schülern doch sehr besänftigt. Meine Berufsschultage haben sich nun in die Mitte der Woche verlegt. Nicht gerade einfach, weil man sich somit nicht direkt in die Arbeit einbringen kann.
Auch bei KOLDI hat sich mein Aufgabenbereich deutlich erweitert – wie beispielsweise das Vorindizieren der Kassenbelege und Eingangsrechungen. Es brauchte nicht lange und ich war voll in meinem Element. Zur Freude meiner Arbeitskollegen, die durch die Arbeitsteilung stark an Zeit gewinnen konnten. Allerdings habe ich noch meine Schwierigkeiten, die richtigen Konten zu wählen. Aber durch die großartige Unterstützung meiner Ausbilderin werde ich auch das meistern. Trotz dieser kleinen Probleme brauchte es nicht lange und ich hatte schon meine ersten Lobe kassiert. Und wenn man dann noch vom Geschäftsführer Herrn Rosenthal ein tolles Lob für diese Bemühungen bekommt, blüht das Herz erst richtig auf.
Durch solche positiven Eindrücke bemüht man sich noch mehr, die Arbeit am Vorindizieren zu verbessern.
Die Sommerferien gingen auch nicht spurlos vorbei. Es macht viel aus, wenn man mal mehrere Wochen im Betrieb arbeiten kann, ohne zwischendrin in die Berufsschule zu müssen. Den Arbeitsrhythmus habe ich beispielsweise dadurch mal richtig miterlebt.
Zudem haben wir ein tolles Projekt für die Azubis gestartet. „Planung und Durchführung einer Messe“ lautet das Thema. Meine Ausbilderin, der zuständige Ausbilder in Siegen und eine Kollegin werden uns bei dem Projekt unterstützen. Ich wurde als Vertreterin der Azubi-Gruppe ernannt. Bei Fragen oder Problemen sollen sich die Azubis bei mir melden. Die Azubis in Hohenstein sowie in Siegen können sich durch Telefonate, Mails, etc. in Verbindung setzen und ihre Aufgaben meistern. Der Ehrgeiz war durch die deutliche Zeitbegrenzung bei allen sehr hoch. Einige hatten sogar ihren Urlaub während dieser Zeit. Doch zu unserer Erleichterung sind wir im Zeitlimit geblieben und konnten die erledigten Aufgaben am Stichtag präsentieren.
Dazu sage ich nur: „perfektes Teamwork“!
Fotos: © Cisco Ripac / PIXELIO