KOLDI-Blog


23. September 2011, David Schüppel

„Experĭentia est optĭma rerum magistra“

Stromzaehler © Cisco Ripac / PIXELIODieses lateinische Sprichwort heißt wörtlich übersetzt „Erfahrung ist die beste Lehrmeisterin“. Umgangssprachlich würde man wahrscheinlich sagen „Probieren geht über Studieren“. Genau daran dachten wir, nach unserer letzten Themeninsel am 14.9.2011. Gut besucht und unter Anderem mit einer schönen Diskussion zum Thema „Energieeffizienz in KMU“, wurden dort viele Fragen aufgeworfen:

  • Was kann man in kleinen Unternehmen einsparen, die keinen Energie fressenden Maschinenpark haben?
  • Was bringt das wohl im Monat?
  • Wie kann man die Maßnahmen am Besten umsetzen?
  • Wer ist verantwortlich für die Energiesparmaßnahmen?


Um diese Fragen beantworten zu können, möchten wir es „Einfach mal probieren“. Zu diesem Zweck wurden am Montag den 19.9.2011 um 12 Uhr die Zählerstände abgelesen. So soll der Stromverbrauch bei unveränderter Arbeitsweise 3 Tage lang gemessen werden. Dieser dient als Vergleichswert. Am nächsten Montag beginnen wir dann unsere Testzeit, mit der Bekanntgabe des Vorhabens. Beide Häuser der Niederlassung Hohenstein-Ernstthal bekommen die Aufgabe, Maßnahmen zu treffen, die den Stromverbrauch senken. Am Ende der Testtage wird ausgewertet, welche Maßnahmen getroffen wurden und wie sich diese ausgewirkt haben. Damit es nicht so langweilig ist, wurde eine Runde Frühstückskuchen als Belohnung für die höhere prozentuale Stromeinsparung ausgesetzt. Und damit auch die Blogleser etwas davon haben, möchten wir von den Ergebnissen nach dem Ablauf der Testwoche ausführlich berichten.

Vielleicht sind ja Maßnahmen dabei, welche Sie direkt in Ihrem Unternehmen nutzen können.

Foto: © Cisco Ripac / pixelio.de



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8 Kommentare

  1. David sagt:

    Es werden schon Pläne geschmiedet, wie der Frühstückskuchen zu erringen ist :-)

  2. André Barth sagt:

    Richtig, es lässt sich aber hier und da doch einiges einsparen –>

    Wer braucht schon gekühlte Kondesmilch, wenn die sowieso in den heißen Kaffee kommt?

    Aber es gibt auch Dinge, von denen man sich nur ungern trennt, z.B. den zweiten Monitor werde ich nächste Woche etwas vermissen ;-)

  3. David sagt:

    Der Kuchen gehört so gut wie uns :-)

  4. André Barth sagt:

    Das entscheidet sich heute 12 Uhr ;-)

    Ich bin aber eher gespannt wieviel Prozent an Verbrauch wir damit eingespart haben!

  5. André Barth sagt:

    David hatte Recht… der Kuchen geht an Haus 1c!

    Die Einsparung pro Mitarbeiter im Vergleich zur Vorwoche lag im Haus 1c bei ca. 26%, im Haus 7a bei ca. 25%. Also ein sehr knappes Ergebnis.

    In beiden Häusern wurden zusammen 55 kWh im Vergleich zur Vorwoche eingespart! Ein beeindruckendes Ergebnis.

    Die Einsparmaßnahmen werden in Kürze aufgelistet.

  6. Mirjam Barth sagt:

    Es war wirklich lustig unsere Testwoche, auch wann wir am Schluss knapp verloren haben. Der Konkurrenzkampf hat schon angestachelt.

    Schlussendlich haben wir mit wenigen Maßnahmen doch eine Menge Strom gespart.

    Auch wenn einige Sachen im Alltag schon schlecht um zusetzen sind, wie z.B. mit der Hand spülen anstatt mit dem Geschirrspüler. Aber die Monitore kann man schon in den Pausen und Nachts ausschalten.

    Also insgesamt eine gelungene Aktion und der Kuchen war echt lecker.

  7. David sagt:

    Was noch auffiehl, war dass die Drucker oft gewohnheitsmäßig am Morgen eingeschaltet werden, ohne drucken zu wollen. Wir haben bewusst Drucker und Kopierer erst bei Bedarf eingeschaltet. Die Folge war, dass diese manchmal den ganzen Tag nicht an waren.

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