Ab nach Rumänien

28. November 2009, Michaela Münker

Karpaten„Hinter den Karpaten“ Diese Redewendung verwendet man ähnlich wie „in der Wallachei“, um auszudrücken, dass etwas weit abseits jeglicher Zivilisation ist.  Braşov (Kronstadt) liegt mitten drin und doch gilt die Redewendung nicht wirklich. Koldi ist im Einsatz in Rumänien und wir dürfen uns das nun live und in Farbe anschauen. Der Reisebeginn war etwas chaotisch und wird uns sicher lange in Erinnerung bleiben. Als es dann jedoch einmal losging, klappte alles wunderbar. André Barth, Thomas Halmen und meine Wenigkeit flogen von Dortmund direkt nach Bukarest und wurden dort von unserem Kollegen Cristian in Empfang genommen. 4 Autostunden später und einige schöne Eindrücke von der Landschaft reicher, hatten wir unser Ziel erreicht. Cristian führte uns durch das abendliche Braşov und erzählte über die schwarze Kirche, das Stadttor, die Innenstadt, die Synagoge, die streunenden Hunde, die forstwirschaftliche Universität und nicht zuletzt über den Tennisplatz von Ion Ţiriac, der im Winter zu einer großen Schlittschuhbahn wird.
Brasov bei Nacht
Ein anstrengender, aber auch schöner Tag neigte sich bei einem guten Essen und einem rumänischen Wein in einem gemütlichen Restaurant dem Ende zu. Froh über etwas Bewegung nahmen wir den Weg zum Hotel zu Fuß, scherzten und waren froh und dankbar gesund in dem schönen Braşov angekommen zu sein. Der Gedanke an all die Geschichten von Graf Dracula kommt einem ab und zu in den Sinn, wenn man die alten Gebäude mit ihren wunderschönen alten Fassaden im Dunkeln sieht. Doch ist dies sicher auch der Verdienst der Filmindustrie.

„Morgen ist es soweit…“ Mit diesem Gedanken lag ich anschließend müde und zufrieden im Bett, gespannt, was die kommenden 5 Tage uns noch bringen werden.

t.b.c.

Rubrik: Mitarbeiter-Tagebücher

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