KOLDI-Blog


20. April 2011, André Barth

Projekt „Sichere E-Geschäftsprozesse in KMU und Handwerk“ wird fortgesetzt

Sicherheits-PC © delater / PIXELIOSensibilisierung der Unternehmer für einen sicheren Umgang mit geschäftlichen Daten

Phishing E-Mails, einzigartige Schadprogramme sowie die Manipulation von Zugangsdaten – das Gefährdungsniveau im IT-Bereich ist in Deutschland weiterhin sehr hoch. Dabei gelten derartige Angriffe längst nicht mehr nur Privatpersonen. Auch Unternehmer müssen sich in ihrem Alltag vermehrt mit diesen Gefahren auseinandersetzen. Aus diesem Grund wird das langjährige und aktuell ausgerichtete Projekt „Sichere E-Geschäftsprozesse in KMU und Handwerk“ auch im Jahre 2011 weitergeführt. Initiator ist das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr, Unterstützung gibt es von der KOLDI GmbH & Co. KG.

Unter dem Motto „Prävention – Diagnostik – Therapie“ wird in diesem Jahr vor allem die IT-Sicherheit im Unternehmensalltag thematisiert. Dabei stellen Experten die aktuellen Gefahren praxisnah vor und präsentieren weiterführende Schutzmaßnahmen. So wird den Unternehmern und Mitarbeitern erklärt, wie die Risiken bei einer unkontrollierten E-Mail-Kommunikation von innen nach außen minimiert werden können. „Ein Problem ist zum Beispiel, dass personenbezogene Daten oft arglos versendet werden. An dieser Stelle wollen wir die Mitarbeiter für einen sichereren Umgang damit sensibilisieren“, berichtet Jens Protze, Datenschutzbeauftragter bei der KOLDI GmbH & Co. KG.

Denn Fakt ist, dass ohne IT in Zukunft kaum noch Geschäftsprozesse im KMU-Bereich möglich sein werden. Zu diesem Schluss kam auch Ministerialrat (MinR) Angelika Müller vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Sie leitet die Initiative Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr. Beim ersten Unternehmer-Arbeitstreffen im Jahr 2011 in den Räumen der KOLDI GmbH & Co. KG hat sich Angelika Müller darüber informiert, was die regionalen KMU brauchen, um sich in Zukunft sowohl im nationalen als auch im internationalen Wettbewerb behaupten zu können. Das Ergebnis: Die Tendenz gehe in die Richtung Cloud Computing. IT-Dienstleitungen werden somit vor allem über ein Netzwerk zur Verfügung gestellt und dynamisch an das jeweilige Bedürfnis angepasst. „Es geht dabei um Systeme mit einem direkten Nutzen. Wenn ich es gerade nicht brauche, möchte ich nichts dafür bezahlen“, fasst Jens Protze zusammen. Eine Entwicklung, die auch in der Zukunft ein hohes Maß an Sicherheit erfordert, gerade was den Datenschutz angeht.

Fotos: © delater / PIXELIO



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3 Kommentare

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