Archiv » Fachwissen

24. Oktober 2011, David Schüppel

„Drum prüfe, wer sich ewig bindet“ – Auswahl sicherer Dienstleister

Die Entscheidung, Bereiche des eigenen Leistungserstellungsprozesses auszulagern, fällt oft nicht leicht. Besonders, wenn es in diesen Bereichen um die Arbeit mit sensiblen Unternehmensdaten geht. Umso wichtiger ist es, den zukünftigen Partner mit Bedacht auszuwählen. Es geht schließlich um eine längerfristige Zusammenarbeit, die auf Vertrauen basieren muss. Eine solche Auswahl sollte nicht adhoc, sondern auf Basis objektiver Kriterien erfolgen. jetzt weiterlesen »


20. Oktober 2011, André Barth

Lohnsteuerkarte wird ab 2012 überflüssig

Lohnsteuerkarte © tom-higgins / PIXELIOJetzt kommt ELSTAM (Elektronische LohnSteuerAbzugsMerkmale)

Seit dem 01.01.2011 werden keine Lohnsteuerkarten mehr ausgehändigt. Die Eintragungen aus 2010 werden übernommen und behalten ihre Gültigkeit. Bei Änderungen muss sich der Arbeitnehmer an das zuständige Finanzamt wenden, damit diese im Besteuerungsverfahren berücksichtigt werden können.

Bei einer erstmaligen Lohnsteuerkarte in 2011, stellte das zuständige Finanzamt eine Ersatzbescheinigung aus. Die Lohnsteuerkarte aus 2010 darf erst 2012 vernichtet werden.

Die Zuständigkeit wechselt ab 2011 in folgenden Bereichen von der Gemeinde an das Finanzamt: jetzt weiterlesen »


30. August 2011, Mirjam Barth

Currywurst und andere leckere Sachen

Currywurst © Betty / PIXELIODie Entscheidung, ob Currywurst mit Pommes gut schmeckt oder nicht bleibt jedem selbst überlassen. Aber egal: Currywurst, Burger und Steaks werden ab jetzt steuerlich günstiger.

Am Mittwoch entschied der Bundesfinanzhof in München, dass „einfach zubereitete Speisen“ nur noch mit dem geminderten Steuersatz von 7 % versteuert werden. jetzt weiterlesen »


22. August 2011, Jacqueline Grimm

Die Betriebskostenabrechnung

Neulich hing ich an einer, für mich völlig fremden, Abrechnung fest – eine „Betriebskostenabrechnung“.
Weder die Abrechnung, noch das Wort an sich waren mir in irgendeiner Weise bekannt.

Doch auch dieser Beleg muss in richtiger Weise gebucht werden. Aber was tun? Ich entschied mich für den einfachen und unkomplizierten Weg, einfach mal einen Fachmann fragen ;-) . jetzt weiterlesen »


18. August 2011, Mirjam Barth

Müllabfuhr ist keine haushaltsnahe Dienstleistung

Müllwerker © Gabi Schoenemann / PIXELIOEs gibt in Deutschland wahrscheinlich keinen Haushalt, in dem kein Müll anfällt. Man sieht an den Straßen der Städte und Dörfer mindestens einmal die Woche Tonnen oder Säcke an der Straße stehen, welche für die Abfuhr bereit stehen. Wo die blauen Tonnen (Papiertonnen) und die gelben Tonnen (Gelber Punkt) kostenlos abgeholt werden, so müssen für den Hausmüll und eventuelle Biotonnen Gebühren entrichtet werden.

Da der Müll auch als „Haus“-Müll bezeichnet wird, liegt es nahe, dass dieser auch als haushaltsnahe Dienstleistung abzugsfähig in der Einkommensteuererklärung wäre. jetzt weiterlesen »


4. August 2011, Michaela Münker

Bye bye ELENA

ELENA Mit „ELENA“ ist an dieser Stelle nicht etwa unsere aus Russland stammende Kollegin gemeint, sondern vielmehr der ELektronische EntgeltNAchweis. Dieser sollte nach und nach die vom Arbeitgeber zu erstellenden Lohn- und Gehaltsbescheinigungen in Papierform ersetzen. Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales nun in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt gaben, wird das ELENA-Verfahren schnellstmöglich eingestellt. jetzt weiterlesen »


18. Juli 2011, Mirjam Barth

Vorsteuererstattung in EU-Mitgliedsstaaten

Spritpreis 2 © Stihl024  / PIXELIOIm Allgemeinen ist es in Deutschland nur durch die Umsatzsteuer-Voranmeldung möglich Vorsteuerbeträge aus deutschen Rechnungen  zurück zu holen.  Doch jeder Unternehmer, der im Rahmen einer Geschäftsreise ins Ausland fährt, wird in der Regel auch dort Aufwendungen haben. Seien es die Benzin- oder Dieselkosten, der Übernachtungsaufwand oder einfach der Mittagsimbiss auf dem Messegelände – überall ist die Steuer des jeweiligen Landes enthalten. jetzt weiterlesen »


4. Juli 2011, Matthias Wilhelm

Neuregelung zu elektronischen Rechnungen

Signatur ist nicht mehr erforderlich

Für den Vorsteuerabzug mussten elektronische Rechnungen bisher mit einer qualifizierten Signatur versehen sein oder per EDI (Electronic Data Interchange) übertragen werden. Diese Regelung hat ihre Gültigkeit verloren. Seit dem 1. Juli sind neben der qualifizierten Signatur und EDI auch weitere Verfahren erlaubt. jetzt weiterlesen »


20. Juni 2011, Mirjam Barth

Kein Vorsteuerabzug bei fehlender Steuernummer

Bundeszentralamt für Steuern © Gerhard Frassa / PIXELIODamit ein Vorsteuerabzug durch den Unternehmer vorgenommen werden kann, muss eine Rechnung besondere Voraussetzungen erfüllen. Eine dieser Bedingungen ist nach § 14 (4) Nr. 2 UStG die Angabe der Steuernummer (Vergabe über das Finanzamt) oder der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (Vergabe über das Bundeszentralamt für Steuern) des leistenden Unternehmers auf der Rechnung. jetzt weiterlesen »


1. April 2011, André Barth

Vernichtung aufbewahrungspflichtiger Dokumente

Cross-Cut © Klicker / PIXELIOAn die Archivierung digitalisierter Belege und Dokumente werden bekanntermaßen besonders hohe Anforderungen gestellt. So müssen die digitalen Unterlagen unter anderem unveränderlich und daher revisionssicher sein, damit sie von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Finanzbehörden als Belegung anerkannt werden. jetzt weiterlesen »