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	<title>KOLDI-Blog &#187; Kolumne</title>
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	<description>Buchhaltung online</description>
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		<title>Der Krümel auf dem Polster</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 12:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Münker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Büroalltag - Der ganz normale Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss heute einen Dank loswerden an einen Kollegen, der mit der Erschaffung eines passenden Bildes in meinem Kopf die schon lang andauernde Schreibblockade gelöst hat. Amüsiert sehe ich ihn vor mir: Der Gebrauchtwagenverkäufer Mayer mit einem Kfz-Pflegedienst, inkl. textiler Waschstraße, Poliergerät und allem „Drum und Dran“. Kopfschüttelnd steht er vor seinen Verkaufsräumen und schaut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.buchhaltung-online.biz/wp-content/uploads/2011/08/Cabrio.jpg" rel="lightbox[3532]"><img src="http://www.buchhaltung-online.biz/wp-content/uploads/2011/08/Cabrio.jpg" alt="Cabrio © Thomas Max Müller / PIXELIO" title="Cabrio © Thomas Max Müller / PIXELIO" width="200" height="133" class="alignleft size-full wp-image-3538" /></a>Ich muss heute einen Dank loswerden an einen Kollegen, der mit der Erschaffung eines passenden Bildes in meinem Kopf die schon lang andauernde Schreibblockade gelöst hat.</p>
<p>Amüsiert sehe ich ihn vor mir: Der Gebrauchtwagenverkäufer Mayer mit einem Kfz-Pflegedienst, inkl. textiler Waschstraße, Poliergerät und allem „Drum und Dran“. Kopfschüttelnd steht er vor seinen Verkaufsräumen und schaut auf den Neuwagenhändler Schmitz auf der anderen Straßenseite. „Das war mal alles anders…“, denkt er sich.</p>
<p>Was geschah:<br />
Mayer bekam den Auftrag zur „Wäsche incl. Politur und große Innenreinigung“ eines Vorführfahrzeugs von Schmitz, da es vom stolzen Käufer abgeholt werden sollte. Und das ganze natürlich noch bis heute Abend.<span id="more-3532"></span> Dann mal los.<br />
Da Schmitz als recht genau gilt, setzt Mayer seinen besten Mann an die Arbeit. „Schuuuuulz? Schulz, komm mal rüber!“<br />
Schulz nimmt den Auftrag von seinem Chef entgegen und legt dann los. Ausgesaugt, gewaschen, Chromteile und Lack poliert, mit Cockpitspray die Armaturen aufgemöbelt und zum guten Schluss die Scheiben innen noch mal mit entsprechenden Reinigungsmitteln angegangen. Unter dem Licht in der Werkshalle funkelt und blitzt der Wagen, als hätte er nie eine Straße gesehen.<br />
Mayer schaut sich die Arbeit an und ist sehr zufrieden mit Schulz. Er schickt ihn nach Hause, nicht ohne sich für die Überstunde zu bedanken, die Schulz dafür gemacht hat. Schulz fährt den Wagen gegenüber auf den Hof und macht sich also auf den Weg nach Hause…..und dann ging es los und die Ereignisse überschlagen sich…bei Schmitz auf dem Hof: Verkäufer schaut sich das Fahrzeug an und findet einen Krümel auf dem Polster. Er ruft einen Kollegen aus der Werkstatt, der war’s nicht und will’s nicht machen, der Meister wird gerufen, der wiederum weiß, dass es bei Mayer gegenüber gemacht wurde. „Aber der Chef sollte es schon wissen…“, also wird Schmitz dazu gerufen. Dieser ruft nun vom Handy aus Mayer an, welcher sich natürlich (man ist ja kundenorientiert) gleich der Sache annimmt. Natürlich ruft er nun nicht, wie von Schmitz angeregt, Schulz aus dem Feierabend zurück, sondern Mayer pickt mit spitzen Fingern den Krümel vom Polster.<br />
Während er den Stein des Anstoßes nun vorsichtig, damit er nicht zerbröselt, zwischen Daumen und Zeigefinger auf die andere Straßenseite trägt und fallen lässt, schaut er amüsiert hinüber, wie Schmitz und seine Angestellten noch hitzig diskutieren, weil der Kunde seit 10 Minuten auf sein Auto wartet und rechnet kurz im Kopf, was dieser Krümel nun gekostet hat. Verkäufer (15 Minuten) + Kfz-Mechaniker (12 Minuten) + Meister (10 Minuten) + Schmitz (5 Minuten), da kommt schon ein bisschen was zusammen. Außerdem noch ein etwas angenervter Kunde.</p>
<p>„Das war mal alles anders“, denkt Mayer sich. Früher hätte der Verkäufer den Krümel vom Polster gewischt und das wär’s gewesen. Keine 42 Minuten abrechenbarer Zeit vergeudet, kein Hin- und Herschieben von Verantwortlichkeiten und kein verärgerter Kunde.</p>
<p>Wenn man sich im täglichen Leben umschaut, gibt es mehr Krümel auf den Polstern, als man im ersten Moment denkt.</p>
<p><small>Fotos: © Thomas Max Müller / <a class="simplelink" href="http://www.pixelio.de" rel="nofollow" target="blank">PIXELIO</a></small></p>
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		<title>Von Obstbränden und Ordnungshütern</title>
		<link>http://www.buchhaltung-online.biz/von-obstbraenden-und-ordnungshuetern/20100913</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 10:22:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Münker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Büroalltag - Der ganz normale Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Baden-Messe, nein, das ist nicht das, woran ein guter Bekannter dachte, als er den Namen hörte. Sicher sind hier auch Badezimmerzubehör &#038; Co. am Start, aber es geht nicht nur um&#8217;s Baden. In Freiburg im Breisgau im schönen Baden-Württemberg sind wir für 9 Tage zu Hause. Zahlen, Daten, Fakten hält meine Kollegin Katharina fest (sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.buchhaltung-online.biz/wp-content/uploads/2010/09/10-09-13-BadenMesse.jpg" rel="lightbox[1958]"><img src="http://www.buchhaltung-online.biz/wp-content/uploads/2010/09/10-09-13-BadenMesse-300x168.jpg" alt="Baden Messe Freiburg 13.09.2010" title="Baden Messe Freiburg 13.09.2010" width="300" height="168" class="aligncenter size-medium wp-image-2004" /></a><br />
Baden-Messe, nein, das ist nicht das, woran ein guter Bekannter dachte, als er den Namen hörte. Sicher sind hier auch Badezimmerzubehör &#038; Co. am Start, aber es geht nicht nur um&#8217;s Baden. In Freiburg im Breisgau im schönen Baden-Württemberg sind wir für 9 Tage zu Hause. Zahlen, Daten, Fakten hält meine Kollegin Katharina fest (sie ist ZDF), ich beschäftige mich eher mit den kleinen Kuriositäten am Rande, eher so SAT1 oder RTL. <img src='http://www.buchhaltung-online.biz/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> <span id="more-1958"></span></p>
<p>So amüsierte uns vorgestern eine Ausstellerin, die ein &#8222;Sieht-man-mir-das-an-Syndrom&#8220; hat. Von unserem Kollegen vorinformiert, wussten Katharina und ich, wen wir vor uns stehen hatten, als eine nette, junge Dame an unseren Stand kam. Als wir im Gespräch durchblicken ließen, dass sie Obstbrände verkauft, fragte sie erschrocken, ob man ihr das ansähe. Witzigerweise hatte ich sie auch vorher am Eisstand gesehen und so merkte ich im weiteren Gespräch an, dass sie ja ein Eis gegessen habe. Der Gesichtsausdruck war herrlich anzusehen, als sie wiederum fragte: &#8222;Sieht man mir das an&#8230;?&#8220; Nicht zuletzt fuhr sie sich mit den Fingern durch die Mundwinkel, befürchtete sie doch dort Schokoeis-Reste.</p>
<p>Herrlich sind auch die vorüberziehenden Besucher anzusehen. So haben wir in den letzten Tagen schon manche Kuriosität gesehen. Von einer Dame, die ihre drei Hunde in einem Kinderwagen spazieren fährt, über eine Frau, die scheinbar unseren Stand doppelt ablaufen wollte und so urplötzlich stehen blieb und rückwärts ging, dass sie ihrem Mann heftigst auf die Füße trat, über die Vater-Sohn-Gespanne, die sich in Halle 3 einen unkaputtbaren ferngesteuerten Helikopter zugelegt haben bis hin zu Ausstellern, die scheinbar Kilometergeld für ihre Rundreisen durch die Messehallen bekommen. Ja, wir haben wirklich den ein oder anderen bis zu 20 Mal am Tag an uns vorbeilaufen sehen.</p>
<p>Amüsant ist es auch, wenn man die Kollegen aussendet, um ein paar Kontakte zu sammeln, Kunden zu gewinnen, und diese von der Staubsaugervertreterin zwei Hallen weiter geschlagene 45 Minuten festgehalten werden. Immerhin hat diese aber festgestellt, dass einer davon alleine entscheiden kann, der andere aber erst zu Hause fragen muss. Ob der Ehering daran Schuld trägt?&#8230;</p>
<p>Aber auch die am Stand zubereitete Tasse Kaffee kann dazu führen, dass man ins Gespräch kommt. Dass man dann gleich eine Security-Firma als Interessenten quasi kostenlos hinzu bekommt, ist natürlich ein kleines Schmankerl.<br />
Mancher Aussteller freut sich, wenn er vom Nachbarn einen Kaffee, ein paar Drops oder Kekse oder aber auch etwas Tesa-Film, einen dicken Stift oder eine Klarsichthülle bekommt. Eine kleine Standbewachung durch den Nachbarn ist natürlich auch nicht zu verachten, wenn die Kollegen in alle Winde zerstreut sind und man selbst sehr, sehr, SEHR dringend den Stand verlassen muss.</p>
<p>Ich freue mich auf zwei weitere spannende Tage auf der Messe und werde mich sicher mit dem neuesten Klatsch und Tratsch wieder melden…</p>
<p>Achja… auch als Fotografen eignen sich die Standnachbarn. Wir danken dem Mitarbeiter von Biffar, der uns zu unserem netten Gruppenfoto verholfen hat.</p>
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		<title>„Guten Morgen, auch schon wach?“</title>
		<link>http://www.buchhaltung-online.biz/guten-morgen-auch-schon-wach/20100604</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 08:40:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Münker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Büroalltag - Der ganz normale Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Laptop ist echt superpraktisch. Seit ich öfter unterwegs bin, habe ich es wirklich zu schätzen gelernt. Abends im Hotel mal noch die Gedanken des Tages direkt schriftlich und digital festzuhalten ist schon von Vorteil. Man spart sich in der Tat Doppelarbeit „ohne Ende“. Oder ein bisschen Internet-Recherche, halt so Sachen, für die man tagsüber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.buchhaltung-online.biz/wp-content/uploads/2010/06/Verzweiflung.jpg" rel="lightbox[1452]"><img src="http://www.buchhaltung-online.biz/wp-content/uploads/2010/06/Verzweiflung.jpg" alt="Verzweiflung © Uta Herbert / PIXELIO" title="Verzweiflung © Uta Herbert / pixelio.de" width="200" height="150" class="alignleft size-full wp-image-1460" /></a>Ein Laptop ist echt superpraktisch. Seit ich öfter unterwegs bin, habe ich es wirklich zu schätzen gelernt. Abends im Hotel mal noch die Gedanken des Tages direkt schriftlich und digital festzuhalten ist schon von Vorteil. Man spart sich in der Tat Doppelarbeit „ohne Ende“. Oder ein bisschen Internet-Recherche, halt so Sachen, für die man tagsüber keine Zeit hat oder zumindest meint, sie nicht zu haben. <span id="more-1452"></span></p>
<p>Natürlich hilft mir mein neu gewonnener Freund auch in Präsentationen. Statt beim Interessenten oder Kunden an den PC zu gehen (womöglich bewaffnet mit USB-Stick u. ä.), wirft man den guten Laptop an und bewegt sich in gewohnter optischer Umgebung. Und dann erst das Besprechungszimmer: Statt eines PCs unter’m Tisch und steifem Nacken, weil ich ständig auf die Leinwand schauen muss, kann ich gemütlich mein Laptop auf dem Tisch stellen, an den Beamer anschließen und los geht’s. So kann ich abwechselnd auf den Bildschirm oder meinen Gesprächspartnern in die Augen schauen…welch lobenswerte Erfindung der Menschheit!</p>
<p>Und erst die UMTS-Karte…herrlich. Im Zweifel im Stau auf der Autobahn einfach loslegen. Warum war ich nur bisher gerade in der Sache so rückständig? Ich versteh mich selbst nicht. Ja, ich kann mich nicht mehr wehren: Ich find es toll!</p>
<p>Dass ich je nach aktuellem Einsatz die Netzwerkverbindungen umkonfigurieren muss, ahja, das macht doch nichts. Erstens ist es nicht schwierig und wenn man es ein paar Mal gemacht hat, geht es eh in Fleisch und Blut über.</p>
<p>Glücklich über die Errungenschaft sitz ich also hier an meinem Laptop und will unterwegs etwas präsentieren. Also UMTS-Karte in den Slot gesteckt und los geht’s. Ich warte, dass sich eine Verbindung aufbaut, aber es tut sich einfach nichts …. nichts? &#8230; nein, wirklich so gar nichts! Das kann nicht sein, mein Handy hat ein einwandfreies Netz und der Kunde versichert mir, dass er mit dem gleichen Anbieter hier immer ins Internet kommt. Verzweifelt versuche ich weiter, aber leider ist keine Verbindung möglich.</p>
<p>Ein paar Tage später, ich sitze abends im Hotel und möchte kurz im Netz ein paar Dinge nachschauen, Karte rein, Laptop gestartet, wieder nichts!</p>
<p>Ich gebe zu, so langsam verzweifle ich, zermarter mir das Hirn, was wohl passiert sein könnte, was ich vielleicht falsch gemacht habe, dass die Karte womöglich defekt ist. Mir fällt nur wirklich nichts ein. Nein, auch Einstellungen passen, Proxy ist nicht aktiviert, keine feste IP zugewiesen … gedanklich gehe ich alle möglichen Fehlerquellen durch, kontrolliere alles &#8230; nichts … ! &#8222;Das ist doch zum Mäuse melken&#8220;, schimpfe ich halblaut vor mich hin.</p>
<p>Wie gut, dass ich bei anderen Einsätzen nicht auf die UMTS-Karte angewiesen bin. So verdränge ich mein Problem nach einiger Zeit.</p>
<p>Vor ein paar Tagen, also Wochen später, mache ich mein Laptop an und schiebe natürlich die Karte vorab in den Slot. Da es ein paar Tage später wieder auf Reisen geht, muss es doch langsam mal funktionieren.</p>
<p>Verrückt: Beim ersten Blick auf das Systray sehe ich, dass doch in der Tat eine Netzwerkverbindung dort nicht angezeigt wird. Noch schlimmer wird es, als mir bewusst wird, dass ich selbst diese Netzwerkverbindung getrennt hab (jaja, vor Wochen schon), einfach weil … öhm … keine Ahnung warum.</p>
<p>Dieses Gefühl von „Na bravo…“ ist unbeschreiblich!</p>
<p><small>Fotos: © Uta Herbert / <a class="simplelink" rel="nofollow" href="http://www.pixelio.de" target="blank">PIXELIO</a></small></p>
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		<title>Der Wahnsinn auf Reisen</title>
		<link>http://www.buchhaltung-online.biz/der-wahnsinn-auf-reisen/20091116</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 08:36:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Münker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Büroalltag - Der ganz normale Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Was unser Team ausmacht ist nicht nur die gute Zusammenarbeit, sondern auch das menschliche Zusammenspiel auf privater Ebene. Als das Koldi-Team Siegen beschlossen hat, gemeinsam ein Wochenende zu verbringen, ahnte noch keiner, wie schön es werden würde, aber auch hier machte der Wahnsinn vor uns nicht halt. Der Samstag war für uns fast ein 24-Stunden-Tag. (nicht schlimm, wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-636" title="Brandenburger Tor Berlin" src="http://www.buchhaltung-online.biz/wp-content/uploads/2009/11/CIMG4916.JPG" width="225" height="127" alt="Brandenburger Tor Berlin" />Was unser Team ausmacht ist nicht nur die gute Zusammenarbeit, sondern auch das menschliche Zusammenspiel auf privater Ebene. Als das Koldi-Team Siegen beschlossen hat, gemeinsam ein Wochenende zu verbringen, ahnte noch keiner, wie schön es werden würde, aber auch hier machte der Wahnsinn vor uns nicht halt.</p>
<p>Der Samstag war für uns fast ein 24-Stunden-Tag. (nicht schlimm, wir können ja auf der Rückfahrt im Zug schlafen) Um 5 Uhr in der Früh ging es los <span id="more-767"></span>mit Bus und Zug von Siegen nach Berlin. Einem Besuch des Europacenters, Kaufen von Souvenirs für die Daheimgebliebenen, einer Stadtführung und Führung durch den Reichstag folgte nur eine kurze ca. halbstündige Pause (wir können ja auf der Rückfahrt im Zug schlafen), bevor es zum Abendessen und dann ins Berliner Nachtleben ging. Nach einem mehr als langen Tag (wir können ja auf der Rückfahrt im Zug schlafen) lagen dann aber doch alle zur wohlverdienten Ruhe im Bett.<br />
<img class="alignright size-thumbnail wp-image-636" title="Reichstag Berlin" src="http://www.buchhaltung-online.biz/wp-content/uploads/2009/11/CIMG48831.JPG" alt="Reichstag Berlin" width="225" height="127" />Nach durchschnittlich nur 4 Stunden Schlaf (wir können ja auf der Rückfahrt im Zug schlafen) hieß es schon wieder aufstehen. Mit Kaffee, einem kalt-warmen Brunchbuffet und einem Gläschen Prosecco kann man den Tag schon ganz angenehm beginnen.  Mit halb geweckten Lebensgeistern schlugen wir uns durch den Großstadtdschungel bis zum Bahnhof durch, um die Heimfahrt anzutreten&#8230; und zu schlafen!</p>
<p>Niemand hatte mit der ca. 20-köpfigen Rentnergang gerechnet, die zur Steigerung der guten Laune das ein oder andere Pinnchen Hochprozentigen zu sich nahm&#8230; und mit der Laune stieg der Lärmpegel.<br />
Niemand hatte mit dem Schaden an der Oberleitung gerechnet, wodurch der ICE immer wieder stehen bleiben musste, was die Zugführerin dazu veranlasste alle 5 Minuten eine gefühlt 10-minütige Durchsage über den Stand der Dinge, Anschlusszüge und ähnliches zu machen.<br />
Niemand hatte mit dem Fahrkartenkontrolleur gerechnet, der sich scheinbar unsere Gesichter nicht merken konnte und mehrfach unsere Fahrkarten sehen wollte.<br />
Niemand hatte mit der jungen Dame gerechnet, die genau zwischen meiner Kollegin und mir ihre Tasche aus der Gepäckablage holte, was auch nicht weiter schlimm gewesen wäre, wäre die Tasche verschlossen gewesen. Eine auf den Boden aufprallende Colaflasche lies mich aus dem Schlummer aufschrecken und mit weit aufgerissenen Augen endgültig wach bleiben.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-636" title="im Plenarsaal des Reichstages" src="http://www.buchhaltung-online.biz/wp-content/uploads/2009/11/CIMG4893.JPG" alt="im Plenarsaal des Reichstages" width="225" height="127" />Eine Stunde später als geplant daheim angekommen ging ich mit den Erinnerungen an ein schönes Wochenende in unserer Hauptstadt, aber auch einem starrem Blick ohne Umwege ins Bett&#8230; endlich schlafen!</p>
<p><small>Fotos: © <a class="simplelink" href="http://www.koldi.de" target="blank" rel="nofollow">KOLDI</a></small></p>
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		<title>Unser lieber Computer :)</title>
		<link>http://www.buchhaltung-online.biz/unser-lieber-computer/20091006</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 06:47:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Jaufmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und Das]]></category>

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		<description><![CDATA[DAU – dümmster anzunehmender User Der DAU (oder &#8222;dümmster anzunehmender User) gehört nach wie vor zu den Computer-Nutzern, die einen gewissen Anteil aller Menschen ausmacht, die sich mehr oder weniger gekonnt mit dem Computer beschäftigen und ihn versuchen zu benutzen. Sehr gefährlich ist hierbei, das erschreckend viele Dau’s lückenhaftes Halbwissen gepaart mit vermeintlichen Menschenverstand vermischen… [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<h2 style="text-align: center"><a title="Direktlink zu DAU – dümmster anzunehmender User ;-)" rel="bookmark" href="http://www.xn--bro-alltag-9db.de/dau-dummster-anzunehmender-user/"><span style="color: #0000ff">DAU – dümmster anzunehmender User <img src='http://www.buchhaltung-online.biz/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </span></a></h2>
</div>
<p>Der DAU (oder &#8222;dümmster anzunehmender User) gehört nach wie vor zu den Computer-Nutzern, die einen gewissen Anteil aller Menschen ausmacht, die sich mehr oder weniger gekonnt mit dem Computer beschäftigen und ihn versuchen zu benutzen. <span id="more-523"></span>Sehr gefährlich ist hierbei, das erschreckend viele Dau’s lückenhaftes Halbwissen gepaart mit vermeintlichen Menschenverstand vermischen… Aber lesen Sie hierzu den wohl schon kultigen Anruf von Herrn Daumeier bei der Computer-Hotline.</p>
<p><a href="http://www.buchhaltung-online.biz/wp-content/uploads/2009/10/Tastatur_Help.jpg" rel="lightbox[523]"><img src="http://www.buchhaltung-online.biz/wp-content/uploads/2009/10/Tastatur_Help.jpg" alt="Tastatur_Help © Hanspeter Bolliger / PIXELIO" title="Tastatur_Help © Hanspeter Bolliger / PIXELIO" width="200" height="147" class="alignleft size-full wp-image-1278" /></a></p>
<p>Hotline: Firma Computermachenprobleme GmbH – Hotline, guten Tag.</p>
<p>Daumeier: Guten Tag, Daumeier. Ich habe da so ein Problem mit meinem Computer.</p>
<p>Hotline: Aha, welches Problem haben Sie, Herr Daumeier?</p>
<p>Daumeier: Auf meiner Computer-Tastatur – da fehlt eine Taste!</p>
<p>Hotline: …äh, …und welche Taste fehlt da, Herr Daumeier?</p>
<p>Daumeier: Die Anikei-Taste.</p>
<p>Hotline: Anikei … Für was brauchen Sie denn diese Taste?</p>
<p>Daumeier: Das Computer-Programm verlangt nach dieser Taste.</p>
<p>Hotline: Was ist das für ein Programm?</p>
<p>Daumeier: Das weiß ich nicht, aber es will, dass ich die Anikei-Taste drücke. Ich habe ja schon die Strg-, die Alt- und die Großmachtaste ausprobiert, aber es geht nicht.</p>
<p>Hotline: Herr Daumeier, was steht denn gerade auf IHREM Monitor?</p>
<p>Daumeier: Eine Flache Rotwein, wieso?</p>
<p>Hotline: Nein, Herr Daumeier, lesen Sie mal was auf Ihrem Monitor steht !</p>
<p>Daumeier: I be em.</p>
<p>Hotline: Nein, Herr Daumeier, was auf Ihrem Schirm steht, möchte ich wissen.</p>
<p>Daumeier: Moment, der hängt an der Garderobe.</p>
<p>Hotline: Halt, nein, Herr Daumeier………………. Herr Daumeier? Hallo?</p>
<p>Daumeier: So, jetzt habe ich ihn aufgespannt. Da steht aber nichts drauf…</p>
<p>Hotline: Herr Daumeier ! Schauen Sie mal auf Ihren Bildschirm und lesen Sie mal genau vor, was da geschrieben steht !</p>
<p>Daumeier: Ach so, Sie meinten, …….. oh, Entschuldigung! Da steht: &#8222;Plies press Anikei tu kontinu.&#8220;</p>
<p>Hotline: Aha, das heißt: &#8222;Please press any key to continue.&#8220; Der Computer meldet sich also in Englisch.</p>
<p>Daumeier: Nein, wenn er was sagt, dann piepst er nur.</p>
<p>Hotline: Drücken Sie mal die &#8222;Enter&#8220;-Taste.</p>
<p>Daumeier: Jetzt geht’s. Das ist also die Anikei-Taste. Das könnten Sie aber auch gleich draufschreiben. Gut wie kann ich denn jetzt dieses Programm beenden, damit ich wieder arbeiten kann?</p>
<p>Hotline: Sie müssen erst mal rausgehen.</p>
<p>Daumeier: Gut, Moment.</p>
<p>Hotline: Nein, Herr Daumeier, bleiben Sie doch am Telefon. Ich meine …… Herr Daumeier ??? …… Hallo!?</p>
<p>Daumeier: Da bin ich wieder. Ich habe Sie im Flur kaum hören können!</p>
<p>Hotline: Ich wollte ja auch nicht, dass Sie in den Flur gehen. Ich wollte nur, dass Sie das Fenster schließen.</p>
<p>Daumeier: Warum sagen Sie das nicht gleich ? Warten Sie ……</p>
<p>Hotline: Herr Daumeier ?</p>
<p>Daumeier: Ja, ich bin wieder dran. Soll ich die Tür auch zumachen?</p>
<p>Hotline: Nein, Herr Daumeier. Nein, wirklich nicht !!! Eigentlich sollten Sie nur das Programmfenster schließen, aber ich glaube, es ist das Beste, wenn Sie gleich den Stecker aus der Steckdose ziehen!!!</p>
<p>Daumeier: Wenn Sie meinen.</p>
<p>Hotline: Halt !! Das war doch nur ein Scherz ! Herr Daum…..</p>
<p>Daumeier: Alles klar. Ich habe ihn herausgezogen. Hallo? …Hallo? Sind Sie noch dran? Komisch, jetzt ist die Leitung tot. Also die in der Hotline haben aber auch überhaupt keine Ahnung!!!</p>
<p><small>Fotos: © Hanspeter Bolliger / <a class="simplelink" href="http://www.pixelio.de" target="blank" rel="nofollow">PIXELIO</a></small></p>
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		<title>Der Computer!</title>
		<link>http://www.buchhaltung-online.biz/der-computer/20090910</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 10:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Saßmannshausen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und Das]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo alle zusammen, da man so manch ein Leid mit ihm haben kann, gibt es heute einige witzige Geschichten und Sprüche über den Computer. Mit der Erfindung des Computers versuchte der Mensch zum ersten Mal, unbelebter Materie eine gewisse Intelligenz einzuhauchen. Bis zum heutigen Tag sind Computer weder intelligent noch kreativ. Heimtücke, Hinterhältigkeit und Verschlagenheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.buchhaltung-online.biz/wp-content/uploads/2009/09/Computer3.jpg" alt="Computer © Rainer Sturm / PIXELIO" title="Computer © Rainer Sturm / PIXELIO" class="alignleft size-thumbnail wp-image-636" />Hallo alle zusammen,</p>
<p>da man so manch ein Leid mit ihm haben kann, gibt es heute einige witzige Geschichten und Sprüche über den Computer.<span id="more-450"></span></p>
<p>Mit der Erfindung des Computers versuchte der Mensch zum ersten Mal, unbelebter Materie eine gewisse Intelligenz einzuhauchen. Bis zum heutigen Tag sind Computer weder intelligent noch kreativ. Heimtücke, Hinterhältigkeit und Verschlagenheit sind bei ihnen jedoch optimal entwickelt!</p>
<p>Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist gewöhnlich wegen Bauarbeiten gesperrt.</p>
<p>Das Gesetz von Murphy, dass alles, was schief gehen kann, auch schief geht, wird durch den Computer optimiert, von Windows zur ungeahnten Vollkommenheit ausgebaut und durch das Internet weltweit verteilt!</p>
<p>Ein Systemadministrator erhält von einer Firma die Beschwerde, dass ihr Netzwerk öfters zusammenbricht. Und zwar immer Freitags zwischen 13.40 und 14.00. Jede Woche das gleiche, man kann die Uhr danach stellen.<br />
Der Admin macht sich auf die Socken, checkt alle Rechner und den Server. Das Netz ist tiptop eingerichtet, alles läuft. Er kann nichts erkennen. Also beschließt er, sich Freitags in den Serverraum zu begeben, vor den Server zu setzen und auf 13.40 zu warten.</p>
<p>Punkt 13.40 geht die Tür auf, herein kommt die Putzfrau, zieht den Stecker aus dem Server, steckt ihren Staubsauger ein und saugt den Teppich.</p>
<p>Was bekommst du wenn eine Spinne über deinen Monitor rennt?<br />
Eine Webseite.</p>
<p>Diese vorgeschlagenen Korrekturen des Steuerberaters können nun in einem letzten Schritt vorgenommen werden, bevor die Auswertung der Buchhaltung den Entscheidungsträgern vorgelegt wird. Ebenfalls erst nach dieser Durchsicht sollte die Umsatzsteuervoranmeldung (sofern erforderlich) an das Finanzamt übermittelt werden.</p>
<p><small>Fotos: © Rainer Sturm / <a class="simplelink" href="http://www.pixelio.de" target="blank" rel="nofollow">PIXELIO</a></small></p>
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		<item>
		<title>„Warum delegierst Du nicht…?“</title>
		<link>http://www.buchhaltung-online.biz/warum-delegierst-du-nicht/20090909</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 08:10:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Münker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Büroalltag - Der ganz normale Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie oft bekam ich diese Frage schon gestellt? Angesichts des hohen Papierstapels auf meinem Schreibtisch frage ich mich das heute aber wieder mal selbst. Ich verdränge alle bisherigen Erfahrungen und beschließe: „Ab heute wird delegiert!“  Phase eins: Offene Aufgaben sichten und unterteilen in „selbst machen“, „an Kollegen(in) geben“, „an Azubi geben“. Nach ca. einer halben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.buchhaltung-online.biz/wp-content/uploads/2009/09/Akten.jpg" rel="lightbox[462]"><img src="http://www.buchhaltung-online.biz/wp-content/uploads/2009/09/Akten.jpg" alt="Akten © Rolf van Melis / PIXELIO" title="Akten © Rolf van Melis / PIXELIO" width="200" height="133" class="alignleft size-full wp-image-1282" /></a>Wie oft bekam ich diese Frage schon gestellt? Angesichts des hohen Papierstapels auf meinem Schreibtisch frage ich mich das heute aber wieder mal selbst. Ich verdränge alle bisherigen Erfahrungen und beschließe: „Ab heute wird delegiert!“ <span id="more-462"></span></p>
<p>Phase eins: Offene Aufgaben sichten und unterteilen in „selbst machen“, „an Kollegen(in) geben“, „an Azubi geben“. Nach ca. einer halben Stunde liegen also drei Stapel vor mir. </p>
<p>Beschwingt geh ich zur Kollegin.</p>
<p><strong><em>„Sagmal, hat der Azubi heute Arbeit oder kann ich ihm was geben?“</em></strong></p>
<p><em>„Für mich hat er nichts zu tun, also kannst Du ihn gerne beschäftigen.“</em> </p>
<p>Also flitz ich zum Azubi.</p>
<p><strong><em>„Kannst Du mit Excel umgehen?“</em></strong></p>
<p><em>Er nickt mit dem Kopf</em></p>
<p>Ich erkläre ihm, wie die Aufstellung optimalerweise aussehen sollte, die es zu erstellen gilt. Außerdem zeige ich ganz in Ruhe, wo er welche Informationen bekommen kann, die er zum Füllen der Tabelle braucht. Die Zeit, die ich mir jetzt zum Erklären nehme, ist sicher gut investiert, bekomm ich ja meine Tabelle heute Abend fertig auf den Tisch.</p>
<p><strong><em>„Hast Du verstanden, wie’s aussehen soll?“</em></strong></p>
<p><em>Er nickt mit dem Kopf</em></p>
<p><strong><em>„Und Du weißt, wo Du die Daten nachschauen kannst?“</em></strong></p>
<p><em>Er nickt mit dem Kopf</em></p>
<p><strong><em>„Ich denke, dass ich wohl so zwei Stunden brauchen würde, Du brauchst sicher etwas länger, aber wenn Du es bis ca. 16 Uhr schaffst, würde das reichen. Die Tabelle muss heute Abend noch per Mail raus. Wenn Du Fragen hast, dann frag.“</em></strong></p>
<p><em>Er nickt mit dem Kopf</em> </p>
<p>Guten Mutes gehe ich wieder an meinen Schreibtisch und arbeite in aller Ruhe vor mich hin, führe Telefonate, diktiere Briefe und Aktenvermerke. Heute räumt es richtig, da ich mich um die Tabelle nicht kümmern muss, die absolute Priorität hätte. </p>
<p>Als der Azubi bis Mittag immer noch nicht mit Fragen bei mir aufgelaufen ist, stecke ich meinen Kopf in sein Büro.</p>
<p><strong><em>„Du kommst klar?“</em></strong></p>
<p><em>Er nickt mit dem Kopf</em></p>
<p>Ich werfe einen Blick über seine Schulter, ja, sieht sogar gut aus. Die Spaltenköpfe könnte man noch anders benennen, also gebe ich ihm ein paar Anregungen, er notiert sie auf einem Zettel. Die Spaltenbreite am Schluss bitte noch optimieren, die manuelle Eingabe in Spalte B müsste  man mit einer Abfrage auf Spalte D in Verbindung mit Blatt 2 Spalte C machen. Nur für den Fall, dass sich die Daten mal komplett ändern. Für Spalten A und B bitte eine gemeinsame Überschrift und…<br />
Ich breche ab, denn an seinem Blick merke ich, dass er es nicht ganz verstanden hat. </p>
<p><strong><em>„Du, ist nicht schlimm, mach erstmal den Rest und diese Dinge machen wir einfach gemeinsam ganz zum Schluss.“</em></strong></p>
<p><em>Er nickt mit dem Kopf und schaut mich etwas erleichtert an.</em> </p>
<p>Ich freue mich, dass Delegieren so einfach ist und mir wirklich Entlastung bringt. Das halbe Stündchen, was ich heute Abend damit beschäftigt bin, ist nichts. Warum mach ich das nicht öfter? Heute ist sogar mal eine Mittagspause drin und bis Ende der Woche könnte ich sogar mal alle überfälligen Aufgaben endlich abgeschlossen haben. </p>
<p>Angeregte Gespräche aus dem Nachbarzimmer machen mich nach einer Weile stutzig. Azubi und Kollegin unterhalten sich und mir fällt auf, dass das schon seit einiger Zeit so geht. Nach meinem aktuellen Telefonat werd ich mal schauen, ob der Azubi schon fertig ist. Weitere fünf Telefonate später schaffe ich es endlich, obwohl schon wieder Ruhe ist, beim Azubi vorbei zu schauen. </p>
<p><strong><em>„Bist Du fertig?“</em></strong></p>
<p><em>Er schüttelt den Kopf.</em></p>
<p><strong><em>„Ahso, weil ich Dich drüben gehört hatte, deswegen frag ich“</em></strong></p>
<p><em>„Nein, nein, hab nur kurz was gefragt.“</em></p>
<p><strong><em>„Ok, brauchst Du noch Hilfe?“</em></strong></p>
<p><em>„Nein, ich bin gleich fertig und komme dann zu Dir.“</em> </p>
<p>Mit einem Blick auf die Uhr geh ich in mein Zimmer zurück, es ist schon 16 Uhr. Ich war so mutig, mich für 18:00 Uhr mit einer Freundin zum After-Work-Kaffee zu verabreden… </p>
<p>Fünfzehn Minuten später:</p>
<p><strong><em>„Können wir jetzt?“</em></strong></p>
<p><em>„Ich brauch noch fünf Minuten“</em> </p>
<p>Das Telefon klingelt, die Zentrale hat einen Kunden in der Leitung, der Fragen hat, die sonst keiner beantworten kann. Ich spreche mit ihm und stelle mich seinen Fragen. Dabei schweift mein Blick immer wieder zur Uhr, nun rennt die Zeit. Der Azubi steht nun schon seit 10 Minuten in der Tür, ich versuche mit Zeichensprache ihm klarzumachen, dass er schon mal spülen, aufräumen, Papier vernichten und sonst was machen soll, weil es noch ne ganze Weile dauert. </p>
<p>17:10 Uhr, Azubi in der Tür, wir führen ein Gespräch mit etwa folgendem Inhalt in Zeichensprache</p>
<p><strong><em>„Warte, es dauert nicht mehr lange, ok?“</em></strong></p>
<p><em>„Ich muss bis 17:20 Uhr bei der Post gewesen sein, es wird langsam eng.“</em></p>
<p><strong><em>„Hast Du die Tabelle soweit wie besprochen?“</em></strong></p>
<p><em>Als Antwort wedelt er mit einem Blatt Papier und nickt.</em></p>
<p><strong><em>„Ok, leg es mir hier hin, schick mir die Datei per Mail oder speichere sie in der Dokumentenverwaltung und ich mach den Rest.“</em></strong></p>
<p><em>Er nickt mit dem Kopf.</em></p>
<p><strong><em>„Ok, danke schon mal und einen schönen Feierabend.“</em></strong></p>
<p><em>„Danke, Dir auch und bis morgen.“</em> </p>
<p>17:20 Uhr, das Telefonat ist beendet, der Azubi weg. Mein Blick schweift auf das Blatt Papier, ok, ich muss noch ändern, Spaltenköpfe, Spaltenbreite&#8230;</p>
<p>Eine Mail habe ich nicht bekommen, also hat Azubi sie wohl ins Dokumentensystem gestellt. Ich beginne zu suchen.</p>
<p>17:35 Uhr, ich werde langsam nervös, die Datei ist doch echt nicht zu finden.</p>
<p>17:40 Uhr, ich gebe auf und rufe Azubi auf Handy an. Er hat mich falsch verstanden und sie in seinen persönlichen Dateien gespeichert. Wie um alles in der Welt soll ich da jetzt rankommen?</p>
<p>17:45 Uhr, da die Datei heute noch raus muss, setze ich mich hin und beginne sie von neuem.</p>
<p>18:05 Uhr, mein Handy klingelt, ich habe meine Freundin vergessen.</p>
<p><strong><em>„Sorry, ich muss hier noch ne Aufstellung machen, die muss heute noch raus, geht kein Weg dran vorbei.“</em></strong></p>
<p><em>„Wie? Ne einfache Excelaufstellung?“</em></p>
<p><strong><em>„Ja.“</em></strong></p>
<p><em>„Warum delegierst Du so was nicht an Deine Azubis?“</em><em> </em></p>
<p><strong><em>Aber hab ich doch…</em></strong></p>
<p><small>Fotos: © Rolf van Melis / <a class="simplelink" href="http://www.pixelio.de" target="blank" rel="nofollow">PIXELIO</a></small></p>
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		<title>Alles voll im Griff!</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 10:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Jaufmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und Das]]></category>

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		<description><![CDATA[Hat auch dieser Büromensch: Der Bürokrat: Seine Leidenschaft: Hausmitteilungen, sein Nervfaktor: seine ewige Besserwisserei mit erhobenem Zeigefinger. Dieser Kollegentyp protokolliert, archiviert und dokumentiert einfach alles. Seine Arbeitszeit wird minutiös vermerkt, die der anderen auch. &#8222;So kann mir niemand was&#8220;, glaubt der Bürokrat. Briefe beginnt er gern mit dem Hinweis: &#8222;In meinem Memo vom letzten Donnerstag wies ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hat auch dieser Büromensch:</strong></p>
<p><strong>Der Bürokrat:</strong><br />
Seine Leidenschaft: Hausmitteilungen, sein Nervfaktor: seine ewige Besserwisserei mit erhobenem Zeigefinger. Dieser Kollegentyp protokolliert, archiviert und dokumentiert einfach alles. Seine Arbeitszeit wird minutiös vermerkt, die der anderen auch. &#8222;So kann mir niemand was&#8220;, <span id="more-411"></span>glaubt der Bürokrat. Briefe beginnt er gern mit dem Hinweis: &#8222;In meinem Memo vom letzten Donnerstag wies ich bereits darauf hin &#8230;&#8220; Stress mit Kollegen? Da ist dann wieder eine Hausmitteilung fällig. Schrecklich!</p>
<p align="center">&#8222;Chef, darf ich heute zwei Stunden früher Schluss machen? Meine Frau will mit mir einkaufen gehen.&#8220;<br />
&#8222;Kommt ja überhaupt nicht in Frage, Schulze!&#8220;<br />
&#8222;Vielen Dank Chef, ich wusste, Sie würden mich nicht im Stich lassen.&#8220;</p>
<p align="center">&#8222;Wie kommt<br />
man zu so einem Job?&#8220; &#8222;Mit Fleiß, Intelligenz,<br />
Durchsetzungsvermögen&#8230;&#8220; &#8222;Und wie hast du es<br />
geschafft?&#8220;</p>
<p align="center">Wer viel arbeitet, macht viele Fehler. wer<br />
nicht arbeitet, macht keine Fehler. Wer keine Fehler macht, wird<br />
befördert&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Und dann war da noch&#8230;</title>
		<link>http://www.buchhaltung-online.biz/und-dann-war-da-noch/20090824</link>
		<comments>http://www.buchhaltung-online.biz/und-dann-war-da-noch/20090824#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 05:52:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Jaufmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und Das]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Besserwisser: Fragt man ihn nach dem Datum, hält er einen Vortrag über die Geschichte des Kalenders. Der Hobby-Einstein weiß alles &#8211; vor allem besser. Widerspruch zwecklos. Rutscht die intellektuelle Nickelbrille auf halbmast, droht die nächste Belehrung. Jedes Gespräch wird mit ihm zu einer Vorlesung. Er begrüßt Kollegen mit Goethe-Zitaten, nervt mit lateinischen Sprüchen. Nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Besserwisser:</strong><br />
Fragt man ihn nach dem Datum, hält er einen Vortrag über die Geschichte des Kalenders. Der Hobby-Einstein weiß alles &#8211; vor allem besser. Widerspruch zwecklos. Rutscht die intellektuelle Nickelbrille auf halbmast,<span id="more-352"></span> droht die nächste Belehrung. Jedes Gespräch wird mit ihm zu einer Vorlesung. Er begrüßt Kollegen mit Goethe-Zitaten, nervt mit lateinischen Sprüchen. Nur Humor hat dieses lebende Lexikon nicht; Spaß ist für den Besserwisser ein Fremdwort.</p>
<p> </p>
<p><em>Eine  E-Mail an den Chef!</em><br />
 </p>
<p>Lieber Chef,</p>
<p>mein Assistent, Herr Schneider, ist immer dabei,</p>
<p>eifrig seine Arbeit zu tun, und das mit großer Umsicht, ohne jemals</p>
<p>seine Zeit mit Schwätzchen mit seinen Kollegen zu verplempern. Nie</p>
<p>lehnt er es ab, anderen zu helfen, und trotzdem</p>
<p>schafft er sein Arbeitspensum; und sehr oft bleibt er länger</p>
<p>im Büro, um seine Arbeit zu beenden. Manchmal arbeit er sogar</p>
<p>in der Mittagspause. Mein Assistent ist jemand ohne</p>
<p>Überheblichkeit in Bezug auf eine große Kompetenz und überragenden</p>
<p>Computerkenntnisse. Er ist einer der Mitarbeiter, auf die man</p>
<p>stolz sein kann und auf deren Arbeitsraft man nicht</p>
<p>gern verzichtet. Ich denke. dass es Zeit wird für ihn,</p>
<p>endlich befördert zu werden, damit er nicht auf den Gedanken kommt,</p>
<p>zu gehen. Firma kann davon nur profitieren.</p>
<p> </p>
<p><em>Die zweite E-Mail an den Chef:</em></p>
<p>Lieber Chef.</p>
<p>als ich vorhin meine erste E-Mail an Sie geschrieben habe, hat mein Assistent, dummerweise neben mir gestanden. Bitte lesen Sie meine erste Nachricht noch einmal, aber diesmal nur jede zweite Zeile.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8230;typisch Arbeitnehmer</title>
		<link>http://www.buchhaltung-online.biz/typisch-arbeitnehmer/20090817</link>
		<comments>http://www.buchhaltung-online.biz/typisch-arbeitnehmer/20090817#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 08:24:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Jaufmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und Das]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute präsentieren wir Ihnen: Den Angeber: Bei diesem Pfau tragen Kolleginnen besser eine Sonnenbrille &#8211; er ist ein notorischer Blender. &#8220;Ohne ihn,&#8220; schwadroniert er, &#8222;wäre die Firma längst bankrott&#8220;. Vor &#8222;Müllers Gebrauchtwagen&#8220; hat er natürlich beim Marktführer gearbeitet. Vor &#8222;Carls Computershop&#8220; war er anderswo der Größte. Blablabla &#8230; Er spekuliert an der Börse, doziert unentwegt über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute präsentieren wir Ihnen:</p>
<p><strong>Den Angeber:</strong><br />
Bei diesem Pfau tragen Kolleginnen besser eine Sonnenbrille &#8211; er ist ein notorischer Blender.<span id="more-204"></span> &#8220;Ohne ihn,&#8220; schwadroniert er, &#8222;wäre die Firma längst bankrott&#8220;. Vor &#8222;Müllers Gebrauchtwagen&#8220; hat er natürlich beim Marktführer gearbeitet. Vor &#8222;Carls Computershop&#8220; war er anderswo der Größte. Blablabla &#8230; Er spekuliert an der Börse, doziert unentwegt über Macht und Mäuse. Spätestens mit 50 will er in Rente gehen und nach St. Tropez ziehen. In seine Villa, versteht sich. Klappern gehört für ihn zwingend zum Handwerk.</p>
<p><strong>&#8230;typisch Chef</strong></p>
<p>&#8222;Ich möchte Ihren Chef sprechen.&#8220;<br />
&#8222;Geht leider nicht, er ist nicht da!&#8220;<br />
&#8222;Ich habe ihn doch durchs Fenster gesehen!&#8220;<br />
&#8222;Er Sie auch.&#8220;</p>
<p>Der Chef zur Sekretärin: &#8222;Schreiben Sie &#8218;Streng vertraulich&#8216; darüber. Ich möchte sicher sein, daß es wirklich jeder liest.&#8220;</p>
<p>Chef zum verspäteten Mitarbeiter:<br />
&#8222;Sie kommen diese Woche schon zum vierten Mal zu spät! Was schließen Sie daraus?&#8220;<br />
&#8222;Es ist Donnerstag!&#8220;</p>
]]></content:encoded>
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