Wie alles begann ….

04. August 2009, Anke Buhl

16. Juli 2009 – ab heute durchlaufe ich für knapp 4 Wochen den 3. geplanten Arbeitsbereich bei meinem neuen Arbeitgeber, einem Steuerbüro, und ich bin seeeehr gespannt, was und wer mich dort erwartet.

Is ja immer ne aufregende Geschichte so die ersten Tage im neuen Job, neue Leute, neue Namen und vor allem die vielen neuen unzähligen Begriffe, die das Gehirn wie eine  Sturmflut treffen. Auch ich sollte nicht davon verschont bleiben!

Aber was solls, da musste durch, dachte ich mir. Was du mal gelernt hast, kann dir keiner mehr nehmen und schließlich wollte ICH ja diese neue berufliche Herausforderung und … abwechslungsreich sollte sie auch noch sein!

Und siehe da, in schöner Kursivschrift empfing mich am Fenster des Büros MEINE NEUE HERAUSFORDERUNG: „Clever archivieren und buchen“, stand da und ich dachte mir, oha was verbirgt sich denn da wohl hinter ? (Nicht das jetzt jemand denkt, ich könnte die Begriffe archivieren und buchen nicht erläutern, dessen war ich schon mächtig, aber das allein half mir nicht wirklich weiter!)

Im Büro selbst bestaunte ich erstmal die sehr modernen Arbeitsplätze, überall standen Scanner (aah ich kombiniere,  …. für die elektronische Archivierung) und jeder Arbeitsplatz war mit 2 Bildschirmen ausgestattet. Ich war bisher sehr gut mit einem ausgekommen, naja hier hat jeder 2, da werd ich wohl auch 2 haben. 

Meine Kollegin erklärte mir mein Aufgabengebiet für die ersten Tage, welches da lautete, sämtliche vorhandene Word- und Excel-Dateien der neuen webbasierten FiBu mit Archiv (so nenne ich’s hier mal) in ein Infosystem zu verschieben und den vorgegebenen Haupt- und Untergruppen zuzuordnen.

Hört sich nicht so schwer an, dachte ich mir, blöd bist du auch nicht, aber ich wurde eines Besseren belehrt, denn ohne einen Funken Hintergrundwissen zu diesem Projekt war es sehr schwierig „jedem Kind den richtigen Namen zu geben“.  

Meine Kollegin (bei dem Projekt „webbasierte FiBu mit Archiv“ mit ein Kind von der 1. Stunde an!), machte wohl so manches mal eine Faust in der Tasche, wenn ich wieder Bockmist gebaut hatte. Ich hätte mir auch gewünscht, das liefe alles problemloser ab.

So verliefen die ersten Tage nicht zufriedenstellend , noch dazu träumte ich nachts von ‚zig neuen Begriffen wie: vorindizieren, indizieren, unkundige und kundige Arbeitsweise usw. und sehnte einfach nur DEN Tag herbei, der etwas Licht ins Dunkel bringen würde.

Tja, dann schau‘n wir mal, wie es weitergeht ! So schnell geb ich die Hoffnung nicht auf!

Rubrik: Mitarbeiter-Tagebücher

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